Neuigkeiten


15.04.2016

Video: Interview zu Flüchtlingswohnraum von proHolzBW

Flüchtlingsunterbringung - Holz spricht für sich

Es gilt, den Bedarf und die Kapazitäten der Holzbaubetriebe zusammenzubringen, so der Koordinator Holzwohnbau für Flüchtlinge Joachim Hörrmann von proHolzBW. Im Interview geht er auf die Frage ein, wie Kommunen rasch und wirtschaftlich bauen können und wo bereits Konzepte für schnellen Wohnraum bestehen.

Darüber hinaus erläutert Hörmann unter anderem die Möglichkeit der freihändigen Vergabe oder nur beschränkten Ausschreibung von Bauaufträgen.

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21.03.2016

Holzrahmenbauten mit Kleinsiedlungscharakter in Augsburg

Im Landkreis Augsburg setzt eine gerade fertiggestellte Unterkunft für Flüchtlinge ebenso holzbauliche wie auch architektonische Akzente. Bei den in Kurzzeit geplanten und errichteten Gebäuden wurde die Nachnutzung bereits inkludiert.

Den Artikel aus "HOLZBAU - die neue quadriga, Ausgabe 6/2015“ von Marc Wilhelm Lennartz erreichen Sie über diesen Link.

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08.03.2016

Flüchlingsunterkünfte aus Holz: Masterplan in Rheinland-Pfalz zeigt Wirkung

Am 3. März lud das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten Rheinland-Pfalz zu einer Fachexkursion ein, bei der sich die Teilnehmer über den Baufortschritt verschiedener Projekte informieren konnten. 

Besichtigt wurde eine Erstaufnahmeeeinrichtung in Holzbauweise in der Nähe des Flughafens Frankfurt/Hahn, ein Holz-Modul Hochhaus in Konz und Flüchtlingswohngebäude in Schweich.

Bei der Exkursion wurde deutlich: Der Plan in Rheinland-Pfalz bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf Holz zu setzen geht auf.  Auf der Website des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums sind die Gebäude am Hahn ausführlicher beschrieben, v.a. mit Grundrissen und Schnitten.

Die Konzepte wurden in Zusammenarbeit mit dem Gemeinde und Städtebund Rheinland-Pfalz entwickelt. Auf seiner Homepage finden sich Informationen zum Projekt "Wohnhäuser für Flüchtinge in Holzbauweise". Auch die Kommunalberatung ist an dem Projekt beteiligt und liefert interessierten Kommunen entsprechende Informationen.

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11.12.2015

Nordrhein-Westfalen setzt auf Wohnraum für Flüchtlinge in Holzbauweise

Die zuständigen Minister für Umwelt und Bauen, Johannes Remmel und Michael Groschek, haben sich in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland bei der Schaffung von neuem Wohnraum für die Holzbauweise ausgesprochen.Grund hierfür ist, dass Holz nicht nur eine schnelle, effiziente Lösung ist, die sich auch für eine flexible Nachnutzung eignet, sondern sie erfüllt auch die notwendigen Standards.

"Sollten die Holzbauten irgendwann nicht mehr für die Aufnahme von Flüchtlingen benötigt werden, können aus ihnen mit wenig Aufwand zum Beispiel Sozialwohnungen, Kindertagesstätten oder Studentenwohnheime werden", erläuterte Remmel. "Es gibt aber auch die Möglichkeit des kompletten Rückbaus und des Aufstellens an anderer Stelle. Mit Wohnunterkünften in Holzbauweise werden so für die Kommunen dauerhafte Werte geschaffen."

Die Stadt Niederkassel setzte schon vor der Minister-Offensive auf die Holzbauweise. Dort entstehen zwei, jeweils zweigeschossige Unterkünfte für je 46 Personen. Eine weitere eingeschossige Unterkunft für 32 Personen soll folgen. Den Bürgermeister der Stadt Kassel Stephan Vehreschild überzeugte die Flexibilität der Holzbauweise: Trennwände können nachträglich entfernt sowie das komplette Gebäude abgebaut und an andere Stelle wieder aufgebaut werden. Dazu seien sie optisch ansprechend und böten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, so Vehreschild. 

Nicht nur in Niederkassel setzt man auf die Holzbauweise so stehen zum Beispiel in Gelsenkirchen, Elsdorf, Pulheim, Münster und Ibbenbüren moderne Holzbauten zur Unterbringung von Flüchtlingen kurz vor der Fertigstellung. Einige Gebäude wurden bereits bezogen. Zudem zeigt der moderne Holzbau seine Stärken "beim Bauen im Bestand" – so wird aktuell ein ehemaliges Kasernengelände in Hamm durch Umbauten und Dachaufstockungen für die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereitet.

Mehr erfahren Sie auf der Seite des Bonner General-Anzeigers und des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/

http://www.umwelt.nrw.de/

In Nordrhein-Westfalen dient folgendes Webportal als zentrale Anlaufstelle für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in den Kreisen, Städten und Gemeinden sowie für private Investorinnen und Investoren, die entsprechende Bauvorhaben realisieren wollen:

http://holzbauten-fuer-fluechtlinge.nrw.de/

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24.11.2015

In Münster und Ahaus-Alstätte entsteht hochwertiger Flüchtlingswohnraum

In Münster und Ahaus-Alstätte wird hochwertiger Flüchtlingswohnraum in Holzrahmenbauweise geschaffen. Dabei steht eine hohe Qualität und Flexibilität im Vordergrund. Ganz nach dem Motto "Holzrahmenbau statt Container, Anschlussnutzung statt Miete, Nachhaltigkeit statt Schnellschuss".

So sollen zwei der Gebäude die in der Stadt Münster entstehen später als Studenten-Wohnheime genutzt werden. Die Holzbauten bringen noch weitere Vorteile mit sich. Sie können jederzeit zerstörungsfrei abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Dadurch kann man in Zukunft flexibel auf den steigenden Bedarf an Wohnraum reagieren. Umgesetzt und geplant werden diese Projekte von der Terhalle Holding GmbH & Co. KG.

Einen detallierten Einblick kriegen Sie durch den angefügten Artikel der Münsterland Zeitung; Reportage vom 23.11.2015.

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02.11.2015

Am Flughafen Hahn entstehen Holzhäuser für Flüchtlinge

Am Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz entstehen insgesamt drei Holzhäuser für Flüchtlinge. Das erste wurde Mitte Dezember fertiggestellt und bietet Platz für bis zu 200 Personen. Zwei weitere sollen folgen. 

Mehr erfahren Sie auf der Seite des SWR:

http://www.swr.de

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02.11.2015

Egger bietet Zimmerern ein Konzept für modulare Holzbauten für Flüchtlingswohnraum an

Der Holzwerkstoffhersteller EGGER entwickelte zusammen mit dem Architekten Bruno Moser und dem Holzbauunternehmen Saurer eine Lösung, wie Flüchtlinge untergebracht werden können.

Das Konzept basiert auf einem Modul in Holzbauweise mit den Maßen 11,40 m x 2,80m x 2,80m. Die einzelnen Module können nach Belieben auf- und aneinander gebaut werden um den gewünschten Wohnraum zu schaffen. Auf diese Weise können Wohngebäude mit bis zu drei Stockwerken entstehen.

Durch die sehr hohe Flexibilität der Modulbauweise ist es möglich die Gebäude nach ihrer Nutzung zerstörungsfrei abzumontieren und an einem anderen Ort wieder aufzubauen. Außerdem steht einer Nachnutzung nichts im Wege. So können zu einem späteren Zeitpunkt Vorsatzschalen, Bodenaufbauten oder Fassaden ergänzt werden umso langfristig modernen Wohnraum zu schaffen.

Weitere Informationen sowie einen Eindruck des Konzeptes finden Sie auf der Seite von Egger unter:

http://www.egger.com/

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28.10.2015

Aktueller Stand und gesetzliche Änderungen beim Wohnraum für Flüchtlinge

Verschiedene Abgeordnete sowie die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN stellten zur Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Diese beantwortete die dort gestellten Fragen in der Drucksache 18/6440 am 20.10.2015. Dabei wird auch auf Änderungen verschiedener Verordnungen und Gesetzte hingewiesen.

Eine der Fragen war, welche Rolle Bundesliegenschaften bei der Unterbringung von Flüchtlingen spielen. Neben der Frage, wie viele Liegenschaften zu Verfügung stehen, wurde im Rahmen der Kleinen Anfrage auch Auskunft darüber erbeten, wie viele Flüchtlinge bereits in Bundesliegenschaften untergebracht sind. Die Bundesregierung gibt darauf ausführlich Antwort und listet für Liegenschaften auf, wie und wer sie zuvor genutzt hat, ob sie bebaut sind, ob sie ursprünglich ganz oder teilweise zum Verkauf vorgesehen waren, wer der Bedarfsträger ist und wie viele Flüchtlinge dort jeweils aufgenommen wurden. Detaillierte Indormationen hierfür finden Sie unten im Anhang der Antwort der Bundesregierung.

Auf die Frage nach den Sanierungskosten wies die Bundesregierung darauf hin, dass die BImA die Liegenschaften zwar mietzinsfrei zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung stellt, sich jedoch nicht an den Sanierungskosten beteiligt. Diese Aufgabe liege in der Verantwortung der Bedarfsträger.

Holzbaurelevante Fragen: EnEV und EEWärmeG

Relevant für die Holzbaubranche ist das bereits in Kraft getretene Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz, welches Änderungen des Baugesetzbuches, der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) enthält.

Seit dem 28 Oktober 2015 ist ein zusätzlicher § 25a „Gebäude für die Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen“ in Kraft getreten. Durch diesen können Flüchtlingsunterkünfte unter bestimmten Voraussetzungen von der EnEV befreit werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Auch hier wurde am 07.10.2015 ein zusätzliche Paragraph (9a) eingefügt, durch welchen Flüchtlingsunterkünfte von den Anforderungen des EEWärmeG befreit werden können.

Änderungen von Normen, technischen Standards und Bestimmungen zum Brandschutz von Gebäuden sind auf Bundesebene nicht geplant, da dies in den Kompetenzbereich der einzelnen Bundesländer fällt. Jedoch soll es ein Förderprogramm für sogenannte Variowohnungen mit kleinen Grundrissen geben. Diese Wohnungen seien jedoch nicht nur für Flüchtlinge gedacht, sondern auch für andere Bevölkerungsgruppen wie beispielsweise Auszubildende und Rentner.

Die komplette Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

Den Entwurf des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes (Artikel 6 befasst sich mit den Änderung des Baugesetzbuchs und Artikel 9 mit den Änderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes) finden Sie hier.

Releveante Änderungen im EEWärmeG finden Sie hier.

Relevante Änderungen in der EnEV finden Sie hier.

Mehr Informationen zu dem geplanten Förderprogramm der Variowohnungen finden Sie hier.

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26.10.2015

Bayerisches Zimmererhandwerk startet Internetplattform „Schneller Wohnraum“

Das Bayerische Zimmererhandwerk stellt eine Plattform online, um die Kommunikation zwischen Kommunen und Zimmerer-Innungen sowie die Kooperation zwischen den Holzbaubetrieben zu erleichtern. Es sollen nicht nur große Betriebe in der Lage sein in kurzer Zeit Flüchtlingsunterkünfte zu errichten, sondern auch mittlere und kleine. Außerdem wird den Kommunen ermöglicht einen entsprechenden Ansprechpartner in ihrer Region zu finden.

Die Internetplattform Schneller Wohnraum finden sie unter:

http://www.schneller-wohnraum.de

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05.10.2015

KfW unterstützt Kommunen bei der Bereitstellung von Flüchtlingswohnraum

Das Bundesbauministerium erleichtert den Bau von Flüchtlingsunterkünften. Dabei soll jedoch vermieden werden, dass reine Flüchtlingsviertel entstehen. In diesem Rahmen sind innovative Ansätze gefragt, um Flüchtlinge so unterzubringen, dass eine Integration in den Stadtquartieren oder in direkter Nachbarschaft stadtfindet. Anreize gibt die Sonderfazilität "Flüchtlingsunterkünfte" im Rahmen des bestehenden Förderprogramms IKK (Investitionskredit Kommunen). Der KfW unterstützt die Kommunen bei der Bereitstellung von Wohnraum für Flüchtlinge.

Mehr erfahren Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:

http://www.bmub.bund.de/themen/stadt-wohnen/du-bist-die-stadt/wohnraum-fuer-fluechtlinge/

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30.09.2015

Mit Blick auf eine Zeit nach dem Flüchtlingsstrom

Das Rote Kreuz Salzburg hat im Auftrag des Landes Salzburg gemeinsam mit der Salzburger Architektin Melanie Karbasch und Meiberger Holzbau aus Lofer ein Konzept für die längerfristige Unterbringung von Asylwerbern entwickelt. In Holzhäusern finden die Asylwerber eine menschenwürdige Bleibe unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Die Integration wird durch gezielte Maßnahmen unterstützt.

Mehr erfahren Sie auf der Seite Holzbauaustria unter:

http://www.holzbauaustria.at

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29.09.2015

Anpassung und Vereinfachung des Baurechts

Am 29. September beschloss das Bundeskabinett Änderungen im Bauplanungsrecht um Flüchtlingsunterkünfte schneller zur Verfügung zu stellen. Dadurch sollen Behelfsunterkünfte grundsätzlich in allen Baugebieten und im Außenbereich befristet auf drei Jahre zugelassen werden.

Mehr erfahren sie auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter:

http://www.bmub.bund.de/

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21.09.2015

Flüchtlingsheime auf Bestellung: In Fertigbauweise und nach Maß

Die Landtagsabgeordneten Gerd Schreiner, Guido Ernst und Horst Gies informierten sich über die Möglichkeiten der Holzbauweise für Flüchtlingswohnraum. Hintergrund hierfür ist der in den vergangenen Monaten zunehmende Flüchtlingszustrom. Wohncontainer aus Metall die gerne als schnell verfügbare Wohnunterkünfte benutzt werden, sind nahezu ausverkauft und die letzten Exemplare werden zu hohen Preisen angeboten.

Mehr erfahren Sie auf der Seite des Bonner General-Anzeigers unter:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/

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17.09.2015

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen schlägt für Flüchtlingsunterkünfte Holz-Modul-Bauweise vor

Dr. jur. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, ist zuversichtlich mit ihrem Konzept ein gutes Angebot an die Kommunen und Länder machen zu können. Zentraler Vorteil der geplanten Holz-Modul-Bauweise ist, dass die Häuser zu einem späteren Zeitpunkt zerstörungsfrei demontiert und woanders wieder aufgebaut werden können. Zusätzlich soll die Möglichkeit einer einfachen Nachrüstung gegeben sein um die Gebäude für eine potentielle Nachnutzung auf den bauordnungs- und energierechtlichen Standard zu bringen.

Mehr erfahren Sie auf der Seite der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen unter:

https://www.akh.de/

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